{"id":18508,"date":"2020-06-26T13:24:45","date_gmt":"2020-06-26T11:24:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/?page_id=18508"},"modified":"2020-12-11T12:50:19","modified_gmt":"2020-12-11T11:50:19","slug":"vom-universum-und-vom-menschen-zu-der-mensch-ist-das-universum","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/vom-universum-und-vom-menschen-zu-der-mensch-ist-das-universum\/","title":{"rendered":"Vom Universum und vom Menschen  zu  Der Mensch ist das Universum. Eine neue Sicht des Menschen"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit meiner Kindheit hat mich die unendliche Weite des Universums fasziniert, die man vor allem nachts wahrnimmt, wenn die Sterne funkeln. Daraus erwuchs mein Wunsch, die Geheimnisse des Universums zu ergr\u00fcnden und mich schlie\u00dflich f\u00fcr die Astrophysik zu interessieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einigen Jahren intensiver Besch\u00e4ftigung mit diesem Thema ergaben sich f\u00fcr mich folgende Erkenntnisse:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Man kann zwar den Beginn des Universums in Form einer intensiven Lichtquelle bestimmen, die einem extrem kleinen Raum entspringt, aber je n\u00e4her man sich diesem Big Bang ann\u00e4hert, desto mehr schwindet dieser Raum und es bleibt schlie\u00dflich nur noch die Zeit \u00fcbrig, aus der der Raum entstanden sein muss. Man kann sich dem Nullpunkt des Big Bang nur bis auf 10<sup>-43&nbsp;<\/sup>Sekunden n\u00e4hern, einer Zeiteinheit, die der deutsche Physiker Max Planck, der Wegbereiter der Quantenphysik, definiert hat. Vor dieser Zeit sind die vier Grundkr\u00e4fte, die unser jetziges Universum bestimmen, in einer einzigen Kraft vereint.<\/li><li>Alles, was man vom Universum wahrnehmen kann, bel\u00e4uft sich auf 5% des gesamten Universums. Die Strahlung, die den Raum durchquert, wird auf ihrem Weg durch f\u00fcr uns unsichtbare Massen abgelenkt, die wir mit unseren physikalischen Verfahren &nbsp;nicht direkt erfassen k\u00f6nnen. Daraus ergeben sich im Universum zum einen messbare Bestandteile, also Materie bzw. das \u201ePhysische\u201c, und zum anderen nicht konkret nachweisbare Bestandteile, die man an als dunkle Energie und dunkle Materie bezeichnet. Unsere Kenntnisse der physikalischen Gesetze, die das Universum beherrschen, erlauben uns nicht, Letztere zu erforschen. Aus diesem Grunde kann man sie auch als etwas \u201eMetaphysisches\u201c&nbsp; bezeichnen und zwar insofern sie \u201cau\u00dferhalb der bekannten Physik\u201c anzusiedeln sind, nicht zu verwechseln mit der Metaphysik im philosophischen Sinne.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In all den Jahren der Besch\u00e4ftigung mit diesem Gebiet habe ich gelernt, meine Wahrnehmungen zu erfassen und zwar nicht, um sie zu analysieren und zu identifizieren, sondern um sie zu verstehen, um ihre Existenz zu akzeptieren, obwohl mein Wissen mir nicht erlaubt, sie mit Worten zu beschreiben. Ganz im Gegensatz dazu h\u00e4ufen wir in einem klassischen Studiengang immerzu Wissen an, was uns letztendlich daran gew\u00f6hnt etwas zu erfassen, um Antworten geben zu k\u00f6nnen. Das hei\u00dft nichts anderes als dass wir disponiert sind, nur jene Informationen zu erfassen, die wir mit unserem erworbenen Wissen analysieren k\u00f6nnen, wobei die Existenz jener Informationen verworfen und verneint wird, die unsere Verst\u00e4ndnisl\u00fccken aufzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit der Kosmologie, also der Entstehung und Entwicklung des Universums, sowie der Exobiologie, der Entstehung des Lebens im Universum und dessen weitere Entwicklung, haben es mir erm\u00f6glicht zu akzeptieren, im Menschen ein Gesch\u00f6pf und nicht einen&nbsp; Sch\u00f6pfer zu sehen, ein kleines Sandkorn nur im Scho\u00dfe dieses Universums.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Universum ist vor etwa 14 Milliarden Jahren w\u00e4hrend eines Urknalls entstanden, einem Moment des \u00dcbergangs von einer Kontraktion zu einer Ausdehnung, wobei sich die vier Grundkr\u00e4fte separieren konnten, die dann alles, was existiert, bestimmen. Drei davon, die starke Wechselwirkung (sie h\u00e4lt in den Atomkernen die Nukleonen zusammen), die schwache Wechselwirkung (sie verwandelt die Protonen in Neutronen und umgekehrt) und die Gravitation (die Anziehungskraft, die sich auf alle&nbsp; Massen auswirkt) gew\u00e4hrleisten die Struktur, die Ordnung und die Stabilit\u00e4t der verschiedenen Elemente, aus denen das Universum besteht, also seine Rationalit\u00e4t. Die vierte Kraft, die elektromagnetische Kraft, verleiht den Atomen ihre Struktur, indem sie die Elektronen an die Kerne bindet. Zum anderen sorgt sie auch f\u00fcr die Bindung der Atome untereinander, indem sie sie dazu zwingt, ihre Elektronen miteinander zu teilen um Molek\u00fcle zu bilden. Und schlie\u00dflich regt sie die Molek\u00fcle dazu an, ihrerseits lange Ketten zu formen, um schlie\u00dflich die l\u00e4ngste dieser Ketten zu bilden, die DNA. Die DNA wiederum erm\u00f6glicht, dank des in ihr kodierten Genoms, das Leben. Die DNA verk\u00f6rpert folglich das Bindeglied zwischen dem Menschen und dem Universum, was die Erbanlagen angeht. Diese Feststellung hat mich dazu gebracht, mich f\u00fcr den Menschen zu interessieren, einem Element des Universums, um zu versuchen, das zu erfassen, was schwierig, wenn nicht gar unm\u00f6glich ist, bei der Erforschung des Universums unmittelbar zu erfassen und zu verstehen. Aus diesem Grunde habe ich die Astrophysik aufgegeben, um mich dem Studium des Menschen und damit der Medizin zu widmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Interesse f\u00fcr die Astrophysik hat mich gleichsam auf nat\u00fcrliche Weise dazu gebracht, mich insbesondere f\u00fcr die Entstehung eines Wesens in einer Welt zu interessieren, die wir von au\u00dfen betrachten&nbsp;&nbsp;k\u00f6nnen, n\u00e4mlich den Uterus einer schwangeren Frau. Wir k\u00f6nnen die Vorg\u00e4nge im Uterus zwar von au\u00dfen betrachten, aber wir m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus auch bereit sein, eine ganz spezielle Perspektive einzunehmen und dann eben jene Analyse anzustellen, die wir vornehmen m\u00fcssten, wenn wir in utero platziert w\u00e4ren, d.h. in diesem ganz speziellen experimentellen Rahmen und mit dem Wissen \u00fcber die physischen Vorg\u00e4nge, das diese Situation erm\u00f6glicht. Dies erlaubt uns auf der Basis des Wissens, das uns unsere wirkliche Lage in einer jenseitigen Welt verleiht, auf folgende&nbsp; Fragen zu antworten: Woher kommt der Mensch? Warum existiert er? Warum muss er sterben?<\/p>\n\n\n\n<p>Alles beginnt mit der Penetration des Spermiums in die Eizelle. Dies geschieht normalerweise im \u00e4u\u00dferen Drittel des Eileiters. Ohne diese Penetration kann die Eizelle nicht spontan \u00fcberleben. Das Spermium erm\u00f6glicht ihr aktiv zu werden, sich zu teilen und sich zu entwickeln. In diesem Stadium stellt diese Gebilde eine Zelle dar, die das gesamte genetische Kapital enth\u00e4lt, auf das sie sich st\u00fctzen kann um sich in ein Wesen zu verwandeln, und zwar sowohl hinsichtlich ihrer funktionellen als auch ihrer strukturellen Merkmale.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Zelle wandert ungef\u00e4hr f\u00fcnf Tage lang durch den Eileiter, bis sie dann die uterine Welt betritt. Erst wenn sie in der uterinen Welt ankommt, wird sie f\u00fcr alles sichtbar, was in dieser Welt existiert. Das bedeutet, dass alles, was vorher passiert, dem Bewusstsein entgeht, das man als Element der uterinen Welt haben kann. Da wir uns jedoch in einer jenseitigen Welt befinden, haben wir eine Vorstellung vom gesamten Ablauf und erschlie\u00dfen uns damit einen anderen Kenntnisstand.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"536\" height=\"342\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Zelle.png?resize=536%2C342&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-18510\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Zelle.png?w=536&amp;ssl=1 536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Zelle.png?resize=300%2C191&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 536px) 100vw, 536px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Diese erste Zelle kann sich nur bilden, wenn zwischen den beiden Elementen, aus denen sie besteht, etwas Gemeinsames vorhanden ist. Die Eizelle im Eierstock der Frau ist zu einem Zeitpunkt entstanden, als diese Frau F\u00f6tus im Uterus ihrer Mutter war. Das bedeutet, dass die Eizelle die Ged\u00e4chtnisinhalte einer vergangenen Welt besitzt, wogegen das Spermium, entstanden in den Hoden des Mannes, in der Welt jenseits der uterinen Welt existiert und deshalb die Ged\u00e4chtnisinhalte einer zuk\u00fcnftigen Welt besitzt, wenn man sie auf die uterine Welt bezieht. Das einzig Gemeinsame, das diese beiden Halbzellen haben k\u00f6nnen, besteht darin, dass sie die Realit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks ihres Zusammentreffens erleben. Es handelt sich also nicht mehr um eine Frage des Raumes oder der Struktur, sondern der Zeit, die durch die Harmonisierung der Ged\u00e4chtnisinhalte deren Vereinigung in der Realit\u00e4t derselben Raum-Zeit erm\u00f6glicht, wie unter dem Stab eines Orchesterdirigenten. Auch da existiert die Zeit vor dem Raum und man kann hier zu Recht eine Analogie herstellen zur Phase vor dem Urknall des Universums und der Vereinigung der vier Grundkr\u00e4fte in eine einzige.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen dem siebten und zehnten Tag nistet sich die Zelle, die sich inzwischen geteilt und vermehrt hat, in der Schleimhaut des Uterus ein und entwickelt sich nun zur Plazenta. Unmittelbar nachdem sich die Plazenta als unabdingbares funktionales Element f\u00fcr die weitere Entwicklung konstituiert hat, entwickelt sich eine weitere funktionale Struktur, ein Embryo, der gegen Ende des dritten Monats zum F\u00f6tus wird. Diese beiden Strukturen verbinden sich durch ein ihnen gemeinsames Element, die Nabelschnur.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Plazenta spielt w\u00e4hrend der ganzen Schwangerschaft eine aktive Rolle. Sie ist der Bereich des Austausches zwischen Mutter und F\u00f6tus, indem sie die Funktionen der Atmung, der Ern\u00e4hrung und der Elimination der metabolischen Ausscheidungen des F\u00f6tus wahrnimmt. Sie verh\u00e4lt sich dabei nicht wie ein einfacher Filter, denn sie transformiert Elemente, wie das durch die chemischen Unterschiede zwischen dem f\u00f6talen und dem m\u00fctterlichen Blut zum Ausdruck kommt. Zu dieser gewichtigen Rolle kommen endokrine Funktionen von allergr\u00f6\u00dfter Bedeutung hinzu. Sie spielt n\u00e4mlich eine entscheidende Rolle f\u00fcr das hormonelle Gleichgewicht, wovon der Fortbestand der Schwangerschaft oder die Einleitung der Entbindung abh\u00e4ngen. Die Plazenta nimmt all diese Funktionen wahr, ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, was sich in utero entwickelt, denn sie erm\u00f6glicht die Entwicklung einer funktionalen Struktur, die nicht in der Lage ist, spontan in dieser Wasserumwelt zu \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der F\u00f6tus bleibt dagegen passiv. Er kann keine jener Funktionen wahrnehmen, die f\u00fcr ihn nach seiner Geburt notwendig sein werden um Beziehungen herzustellen, um eine Zone des Austausches mit seiner Umwelt zu sein, so wie das die Plazenta in utero tut.Schon zu Beginn besitzt die erste Zelle sowohl das Wissen vom gesamten genetischen Kapital des Wesens als auch dessen funktionale evolutive Struktur mit seinen beiden Facetten (Plazenta und F\u00f6tus) und deren gemeinsames&nbsp;&nbsp;Element&nbsp;&nbsp;(Nabelschnur). Sie gibt dieses Wissen den beiden Strukturen weiter, die sich dann jedoch v\u00f6llig unterschiedlich entwickeln. Jede Struktur enth\u00e4lt also dasselbe Genom, aber eine unterschiedliche funktionale und strukturelle Entwicklung f\u00fcr den Fall, dass es sich erneut entwickeln m\u00fcsste. Allein die das ihnen gemeinsame Element bleibt unver\u00e4nderlich.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Erste-Zelle.png?resize=586%2C464&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-18585\" width=\"586\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Erste-Zelle.png?w=753&amp;ssl=1 753w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Erste-Zelle.png?resize=300%2C237&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Allein die Plazenta ist aktiv und folglich durch ihre Funktionen und die sich daraus ergebende Struktur wahrnehmbar. Der F\u00f6tus dagegen ist passiv und deshalb aufgrund der fehlenden Expression seiner aktiven Funktionen innerhalb dieser uterinen Welt nicht wahrnehmbar. Das bedeutet, dass die Plazenta keinerlei Ahnung von der Anwesenheit des F\u00f6tus hat, wobei sie jedoch mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft feststellen wird, das sie immer weniger Platz in dieser Welt hat und dass sie keinerlei Kenntnis von einer unsichtbaren, aber in ihren Auswirkungen doch wahrnehmbaren Masse hat.<\/p>\n\n\n\n<p>In Analogie zum Wissen \u00fcber unser galaktisches Universum, das aus physischen und metaphysischen Elementen besteht, kann man nun zu Recht schlussfolgern, dass in diesem uterinen Universum die Plazenta ein gew\u00f6hnliches physisches Element darstellt und die Einheit Nabelschnur-F\u00f6tus, die ja f\u00fcr alles, was im Inneren des Uterus existiert, unsichtbar bleibt, ein metaphysisches Element.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Ende der aktiven Funktionen der Plazenta, also ihrem Tod, kann der F\u00f6tus in eine andere Welt ausgesto\u00dfen werden, in eine Luftwelt, die sich von der Wasserwelt des Uterus unterscheidet. Man kann nun in der Tat sagen, dass nur ein Teil des Wesens sterblich ist, n\u00e4mlich der physische Teil, wohingegen der metaphysische Teil unsterblich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch tendiert dazu, sich als vom Universum getrennt zu betrachten und das ist ein Irrtum, da er ein lebender Bestandteil des Universums ist. Wenn man vom Ursprung und der Entwicklung des Universums spricht, dann bedeutet das, dass man damit auch vom Ursprung des Menschen und seiner Entwicklung spricht. Alles, was den Menschen ausmacht, genauso wie alles, was im Universum existiert, ist dem Universum entsprungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Augenblick seiner Geburt ist der F\u00f6tus, genauso wie die Eizelle, die gerade den Eierstock verlassen hat, mit den Ged\u00e4chtnisinhalten einer vergangenen Welt ausgestattet und nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig, wenn er nicht durch die Informationen der ihn empfangenden Welt einerseits und durch die im Verh\u00e4ltnis dazu wiederum jenseitige Welt andererseits stimuliert wird. Er muss die Realit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks akzeptieren, damit Luft in seine Lungen dringen kann. Das ist ein wahrhaftiger Urknall, der sich in einem Schrei \u00e4u\u00dfert, der die Umstehenden erfreut, da er das momentane \u00dcberleben des S\u00e4uglings wahr werden l\u00e4sst.&nbsp;Wenn wir die Entwicklung in der uterinen Welt und in der galaktischen Welt gedanklich fortf\u00fchren, dann entspricht der neugeborene S\u00e4ugling nichts anderem als der ersten Zelle. Er muss zuerst ern\u00e4hrt werden, bevor er nach einer bestimmten Zeit jene bin\u00e4re Gestalt exprimieren kann, die sowohl in utero als auch im galaktischen Universum vorliegt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Die-Luftwelt.png?resize=585%2C500&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-18586\" width=\"585\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Die-Luftwelt.png?w=793&amp;ssl=1 793w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Die-Luftwelt.png?resize=300%2C257&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Die-Luftwelt.png?resize=768%2C658&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Seit seiner Entstehung in utero hat der S\u00e4ugling als f\u00f6tale Zelle das gesamte genetische Kapital erhalten, das die Programmierung des Universums ausmacht, und die Anweisung, eine funktionale Dualit\u00e4t zu verwirklichen, um diese Programmierung umzusetzen und sie insbesondere einer jenseitigen Welt zu \u00fcbermitteln, genauso wie das in utero geschehen ist und wie das in dem Universum, in dem wir jetzt enthalten sind, der Fall zu sein scheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ein bis zwei Jahren kann der S\u00e4ugling schlie\u00dflich seine Existenz bew\u00e4ltigen, indem er ausdr\u00fccken kann, was f\u00fcr sein \u00dcberleben notwendig ist. Es folgt &nbsp;dann eine normale physische Entwicklung, die von Individuum zu Individuum verschieden ist und die in Bezug zu seinem vergangenen Erbe steht und zu einem unsichtbaren metaphysischen Element.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Metaphysische hat zwei Bestandteile, so wie das Energiequantum Photon, das an elektromagnetische Wellen (von Radiowellen \u00fcber das sichtbare Licht bis hin zu Gammawellen) gebunden ist und das sowohl Welle als auch Teilchen ist. Das Photon hat die Existenz der DNA erm\u00f6glicht. Es entspricht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>einerseits der Verwirklichung der Programmierung der r\u00e4umlichen Entwicklung des Universums, so wie die Kosmologie und die Exobiologie sie beschreiben: am Anfang steht der Urknall mit seinen Energieteilchen, der rationalen Basis f\u00fcr die weitere logische Abfolge der Ereignisse, dann die Verdichtung und Bildung von Sternen und Planeten, der notwendigen Grundlage f\u00fcr das Leben, und schlie\u00dflich die verschiedenen aufeinanderfolgenden Erscheinungsformen des Lebens, so wie wir sie kennen: die Mineralisierung der Erde, die Zersetzung der mineralischen Elemente durch die Kraft des Wassers, um eine Grundlage zu schaffen, die sich f\u00fcr die Entwicklung von Pflanzen eignet, damit die anaerobe Welt sich in eine aerobe Welt verwandeln kann, was schlie\u00dflich das Auftreten des Menschen erm\u00f6glicht. Alle diese Stufen sind die aufeinanderfolgenden Ergebnisse von Prozessen, in denen etwas Metaphysisches aus Physischem entstanden ist, um seinerseits wieder zu etwas Physischem zu werden und zwar in einer Welt, die sich von jener unterscheidet, die vorher existiert hat.<\/li><li>andererseits der Programmierung der zeitlichen Entwicklung des Universums, die erforderlich ist, um deren r\u00e4umliche Realisierung zu lenken; diese Planung kann nur zwischen dem Physischen und der r\u00e4umlichen Realisierung des Metaphysischen angesiedelt sein und zwar im Hinblick auf die Riesenmolek\u00fcle der DNA, die ihrerseits, je nach dem zu erzielenden r\u00e4umlichen Ergebnis, unterschiedliche Genome bilden; dieses Band, das das Physische und das Metaphysische eng aneinander bindet und das in der uterinen Welt die Nabelschnur (zwischen Plazenta und F\u00f6tus)&nbsp; ist, wird im Augenblick des Todes des Physischen zertrennt, um das Metaphysische freizusetzen. Dieses Band entsteht dann wieder neu in derselben Situation, wenn das Metaphysische wieder zum Physischen wird, um sich dann wiederum mit einem neuen Metaphysischen zu verbinden. Es&nbsp;&nbsp;ist folglich stabil und unsterblich und w\u00fcrde deshalb die Bezeichnung \u201aSeele\u2018 nach religi\u00f6ser Definition verdienen, wenn dort vom \u201egeistigen Prinzip gesprochen wird, von einer metaphysischen Dimension, die vom K\u00f6rper getrennt werden kann, die unsterblich ist und die vom Gott des Universums gerichtet wird\u201c. Sagt man nicht, wenn man stirbt, dass man die Seele aushaucht (Anm. des \u00dcbersetzers:&nbsp;<em>im franz\u00f6sischen Originaltext: \u201e\u2026 die Seele zur\u00fcckgibt.\u201c<\/em>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Aus diesem Grunde kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass die bei einem Menschen festgestellten Krankheitssymptome, die ja nur auf der Ebene des gew\u00f6hnlich Physischen, also auf seiner materiellen Seite,&nbsp; zum Ausdruck kommen, oft nur eine St\u00f6rung im metaphysischen Bereich eines Wesens anzeigen, der unseren Untersuchungsmethoden nicht direkt zug\u00e4nglich ist. Somit k\u00f6nnen wir eine neue Definition von Gesundheit formulieren, die n\u00e4mlich darin besteht, die Entwicklung der Programmierung des Universums zu respektieren, was eine Harmonie zwischen dem Physischen und dem Metaphysischen eines menschlichen Wesens voraussetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Suche nach einem physikalischen Verfahren, um diese Harmonie wiederherzustellen, war der Motor f\u00fcr meine Existenz, denn ohne die Wiederherstellung dieser Harmonie verliert die Schulmedizin einen Gro\u00dfteil ihres Wertes und ihrer Wirksamkeit, was ja der Grund f\u00fcr den Aufschwung der verschiedenen Formen alternativer Medizin gewesen ist. Es w\u00e4re zu lang und hier nicht sinnvoll, dieses Verfahren zu erl\u00e4utern, aber ich werde das gerne f\u00fcr Interessierte bei einer anderen Gelegenheit tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestoweniger kann man sich davor sch\u00fctzen in Disharmonie zu geraten, wenn man bestimmte Haltungen einnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier zeigt uns die Epigenetik, wie Krankheit zustande kommt, au\u00dfer in dem Fall, in dem&nbsp;&nbsp;eine \u00e4u\u00dfere Aggression (z.B. Radioaktivit\u00e4t) ein Gen in seiner Beschaffenheit in Mitleidenschaft gezogen hat. Das Genom ist n\u00e4mlich normalerweise nicht die Ursache f\u00fcr eine Krankheit, sondern das Epigenom. Das Genom stellt die Gesamtheit des genetischen Materials eines Individuums oder einer Art dar und es ist in seiner DNA kodiert. Es ist gleichsam sein gesamtes Erbgut, das wie in einem Buch aufgeschrieben steht. Das Epigenom dagegen ist die Art und Weise, wie man dieses Buch liest und deshalb ergeben sich daraus unterschiedliche zellul\u00e4re Funktionen, je nachdem wie man das Gelesene verstanden hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei unserer Geburt verf\u00fcgen wir \u00fcber ein genetisches Kapital, das von unserer Erblinie stammt. Dieses genetische Kapital ist bei allen Elementen einer Erblinie derselben Art gleich. Unser Umfeld, unsere Familie mit ihren Gewohnheiten und Sitten, die Religion und die Erziehung bestimmen, wie wir unsere Geschichte lesen. Zu Beginn unserer Existenz k\u00f6nnen wir sie nur entweder \u00e4hnlich oder gegens\u00e4tzlich im Hinblick auf unser Erbe lesen, je nachdem wie wir den gegenw\u00e4rtigen Augenblick wahrnehmen. In Bezug auf eine Referenz, z.B. das elterliche Vorbild, verf\u00fcgen wir nur \u00fcber eine einzige Reaktionsweise, um unsere Dualit\u00e4t auszudr\u00fccken: entweder die Akzeptanz bzw. die Nachahmung oder die Ablehnung bzw. die Opposition. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Handlungsweisen in der Form, aber absolut gesehen sind sie im Grunde identisch. Dank der Ereignisse, die unsere Existenz bereichern und unter der Voraussetzung, dass wir bereit sind, diese Ereignisse zu begreifen, k\u00f6nnen wir das Buch unserer Geschichte auf eine andere Art und Weise lesen und wir erm\u00f6glichen ihm so, neue Dinge auszudr\u00fccken, obwohl es sich immer noch um dasselbe Buch handelt. Darin besteht die St\u00e4rke der Epigenetik, die die \u00fcbertragbaren und die reversiblen \u00c4nderungen der Expression unserer Gene bestimmt, ohne deren Struktur zu ver\u00e4ndern. Die epigenetischen Ph\u00e4nomene sind gleichsam ein Programm, das entscheiden kann, welche Gene einzuschalten oder abzuschalten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem, das sich nun stellt, ist folgendes: Wie kann man das Umfeld so modifizieren, dass die Lekt\u00fcre der Gene keine zellul\u00e4ren Dysfunktionen provoziert, die dann Krankheitssymptome hervorrufen, die lediglich einen funktionalen Konflikt anzeigen. Da man unser Umfeld aber nur schwer \u00e4ndern kann, ist es uns dennoch m\u00f6glich, unser Umfeld auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und folglich unsere Haltung zu \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist es wichtig&nbsp;<strong>zu h\u00f6ren um zu verstehen und nicht um zu antworten<\/strong>. Das bedeutet, dass wir das, was wir auf emotionaler Ebene wahrnehmen, in seiner zellul\u00e4ren Resonanz des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks, also ohne unser Wissen und unsere Kenntnisse zu bem\u00fchen, akzeptieren und nicht etwa eine mentale, wissensgesteuerte Resonanz einleiten.&nbsp;In unserem Universum ist der Mensch das letzte Glied einer Evolutionskette, die mit dem Urknall ihren Anfang nahm. Wie Lamarck und Darwin betont haben, bringt die Funktion das Organ hervor. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, was diese Evolutionskette in ihren verschiedenen zellul\u00e4ren Funktionen, die den Menschen als Kind des Universums charakterisieren,&nbsp; ausmacht, ist es sinnvoll, nicht die verschiedenen aufeinanderfolgenden Materialisierungen vom Urknall bis zum Menschen zu betrachten, sondern die Funktionen, die sie symbolisieren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Du-Big-Bang-%C3%A0-lHumain.jpg?resize=730%2C515&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-18520\" width=\"730\" height=\"515\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Du-Big-Bang-%C3%A0-lHumain.jpg?resize=1024%2C723&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Du-Big-Bang-%C3%A0-lHumain.jpg?resize=300%2C212&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Du-Big-Bang-%C3%A0-lHumain.jpg?resize=768%2C543&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/Du-Big-Bang-%C3%A0-lHumain.jpg?w=1070&amp;ssl=1 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Vom-Urknall-1.png?resize=748%2C474&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-18588\" width=\"748\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Vom-Urknall-1.png?w=894&amp;ssl=1 894w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Vom-Urknall-1.png?resize=300%2C190&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Vom-Urknall-1.png?resize=768%2C486&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Kind kann nur dann existieren, wenn die elterlichen Funktionen sich best\u00e4tigt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die elterlichen Funktionen werden einerseits wiedergegeben durch das Bild des \u201cVaters\u201c, den \u201cHimmel\u201c, die Energie, die Kraft, das&nbsp;<strong>Rationale<\/strong>, welches den Beginn der Evolution des Universums mit dem Auftreten der vier Grundkr\u00e4fte und dem Wissen um eine memorielle Zukunft, also eines Evolutionsplans, darstellt: die DNA; und andererseits durch das Bild der \u201cMutter\u201c, der \u201cErde\u201c, das sch\u00fctzende und n\u00e4hrende Band, das&nbsp;<strong>Affektive<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Beschreibung des Universums entsprechen diese beiden Funktionen dem Erbe aller gespeicherten Informationen der kosmologischen Phase. Anschlie\u00dfend offenbart die Exobiologie die Inhalte sukzessiver Informationsspeicher: das \u201cMineralische\u201c, &nbsp;Ursprung unseres&nbsp;<strong>Mesoderms<\/strong>, \u201cdas Tierische\u201c f\u00fcr unser&nbsp;<strong>Endoderm<\/strong>, \u201cdas Pflanzliche\u201c f\u00fcr unser&nbsp;<strong>Ektoderm<\/strong>&nbsp;und schlie\u00dflich das \u201cMenschliche\u201c f\u00fcr unser&nbsp;<strong>Emotionales<\/strong>, das die Gegenwart anzeigt, vorausgesetzt, dass das&nbsp;<strong>Emotionale<\/strong>&nbsp;die zellul\u00e4re Resonanz mit einer empfangenen Information darstellt. Im Gegensatz dazu kann eine psycho-mentale Resonanz immer nur an eine erinnerte Vergangenheit oder eine imagin\u00e4re Zukunft gebunden sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>So k\u00f6nnen wir verstehen, wie sich die zellul\u00e4re Dualit\u00e4t des physischen Teils des Menschen entwickelt hat, und zwar mit einer materiellen groben Seite (Mesoderm, Endoderm und Ektoderm) und einer psychischen subtilen Seite (das Rationale, das Affektive und das Emotionale). Die Eigenschaften dieser Dualit\u00e4t finden sich im Funktionieren jeder einzelnen Zelle wieder, da sie von diesen sukzessiven Erbinhalten abh\u00e4ngen, die sie an die Entwicklung des Universums binden.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Epigenetik jedoch unsere Art des Lesens im Buch unserer Geschichte als au\u00dfergew\u00f6hnliche, einzigartige&nbsp; menschliche Wesen, die das Ziel haben, die Entwicklung unseres metaphysischen Teils gem\u00e4\u00df der Programmierung des Universums zu erm\u00f6glichen,&nbsp; nicht modifiziert, m\u00fcssen wir darauf achten, dass sie die Lekt\u00fcre des menschlichen Genoms, also die aktiven Gene der DNA, nicht verzerrt.&nbsp;Wir k\u00f6nnen nachfolgend das Genom des menschlichen Wesens, das ja das Ergebnis von sukzessiven Transformationen ist, die sich vom Physischen zum Metaphysischen seit dem Beginn des Universums bis hin zum Auftreten des Menschen in unserem Universum, ereignet haben, darstellen und dabei all die epigenetischen M\u00f6glichkeiten&nbsp; aufzeigen, die das menschliche Epigenom bei seiner Lekt\u00fcre modifizieren k\u00f6nnen und eine Disharmonie in der Expression unseres physischen und unseres metaphysischen Teils hervorrufen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/G%C3%A9nome-et-%C3%A9pig%C3%A9nome.jpg?resize=768%2C542&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-18521\" width=\"768\" height=\"542\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/G%C3%A9nome-et-%C3%A9pig%C3%A9nome.jpg?resize=1024%2C723&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/G%C3%A9nome-et-%C3%A9pig%C3%A9nome.jpg?resize=300%2C212&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/G%C3%A9nome-et-%C3%A9pig%C3%A9nome.jpg?resize=768%2C543&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/06\/G%C3%A9nome-et-%C3%A9pig%C3%A9nome.jpg?w=1070&amp;ssl=1 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Ged%C3%A4chtnisinhalte.png?resize=780%2C549&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-18590\" width=\"780\" height=\"549\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Ged%C3%A4chtnisinhalte.png?w=742&amp;ssl=1 742w, https:\/\/i0.wp.com\/www.drpiro.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/12\/Ged%C3%A4chtnisinhalte.png?resize=300%2C211&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die psychische Seite der Zelle macht das Wissen des zellul\u00e4r Mentalen aus. Man muss also&nbsp;<strong>maximal die Realit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks leben<\/strong>, die es erm\u00f6glicht, dass die Verbindung zwischen dem Physischen und dem Metaphysischen aktiv ist. In dieser Hinsicht haben wir nur einen Feind, n\u00e4mlich unser psychisch Mentales bzw. unsere Psyche, die nur aktiv werden kann, wenn es sich eines vergangenen Augenblicks oder erworbenen Wissens bewusst wird oder wenn es sich in eine imagin\u00e4re Zukunft projiziert, was jeweils die Epigenetik der Zelle modifiziert. Unser psychisch Mentales muss vermeiden, unseren Zellen ein auch wie immer geartetes Funktionieren aufzuzwingen. In diesem Zusammenhang sei eine zurzeit in Mode gekommene alternative Therapie erw\u00e4hnt, das Reiki, das man auch als \u201cKraft des Geistes\u201c bezeichnen kann. Ihr Begr\u00fcnder ist ein japanischer Meditationslehrer, der vier Jahre, nachdem er das Reiki erfunden hatte, gestorben ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner darf kann auch&nbsp;<strong>keinerlei Abh\u00e4ngigkeit bzw. Sucht schaffen<\/strong>. Alles ist erlaubt, wenn keine Abh\u00e4ngigkeit besteht, denn die Abh\u00e4ngigkeit modifiziert das Epigenom, indem es funktionelle Ged\u00e4chtnisinhalte stimuliert, die in unserem vergangenen Erbe aktiv waren, und zwar zu einer Zeit, die vor dem menschlichen Stadium lag. Wir haben n\u00e4mlich in unseren Zellen das DNA-Molek\u00fcl, das w\u00e4hrend der Entstehung des Universums durch die Photonen der elektromagnetischen Kraft gebildet worden ist. Vom Urknall bis zum Menschen, vom Physischen zum Metaphysischen, haben sich Gruppen verschiedener Gene dieser DNA nacheinander aktiviert und wieder inaktiviert, um die verschiedenen funktionalen Phasen zu verwirklichen, wie sie in der Kosmologie und der Exobiologie beschrieben werden. Das bedeutet, dass der Mensch normalerweise aktive Gene besitzt, die dem gesamten Erbe seiner Stammlinie entsprechen, die jedoch mutierten, indem sie sich abgeschaltet haben, um sich der Strukturierung und dem Funktionieren der Zellen des Menschen anzupassen. Genauso wie ein Orchesterleiter die Dynamik der Ausf\u00fchrung einer Symphonie inspirieren kann, so dirigieren die epigenetischen Faktoren die Interpretation der Lekt\u00fcre der DNA im Inneren einer jeden Zelle, indem sie bestimmte Gene zum Schweigen zwingen. Die Unf\u00e4higkeit, diese Gene zum Schweigen zu bringen, erm\u00f6glicht jedoch, dass sie sich exprimieren und damit eine Kakophonie hervorrufen, die zu einer Disharmonie auf der Ebene der Zellfunktionen f\u00fchrt. Diese Disharmonie kann sich auf die verschiedenen Funktionen auswirken, die seit dem ersten Augenblick der Stammlinie erworben worden sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>das Rationale, indem der Psyche die Macht \u00fcber die Zelle gegeben wird, die damit keine M\u00f6glichkeit mehr hat, die naturgem\u00e4\u00dfen Eigenschaften der Zellen und ihre Vermehrung zu regulieren;<\/li><li>das Affektive, indem die Verbindung zwischen unserem physischen und dem uns unbekannten metaphysischen Teil umgelenkt wird, um sich anderen Formen des Physischen&nbsp; oder Symbolen des Metaphysischen zu widmen und damit die M\u00f6glichkeit zu verlieren, sich zu lieben, sich mit seiner Seele zu verbinden;<\/li><li>das Mesoderm, indem es steif strukturiert wird, wobei das kalzifiziert wird, was z.B. geschmeidig und beweglich bleiben sollte;<\/li><li>das Endoderm, indem der Metabolismus modifiziert wird und dabei Anabolismus und Katabolismus vertauscht werden;<\/li><li>das Ektoderm, indem das Relationale, die Beziehungsebene in Mitleidenschaft gezogen wird, und damit der Austausch, der uns erm\u00f6glicht, das f\u00fcr uns zu behalten, was f\u00fcr die Aufrechterhaltung unserer Funktionen notwendig ist und das, was f\u00fcr sie sch\u00e4dlich ist, auszuscheiden, also der Egozentrismus ohne Egoismus, wobei Letzterer das Geben verhindert, aber auch ohne Altruismus, der dem Ausscheiden im Wege steht;<\/li><li>das Emotionale schlie\u00dflich, das uns erm\u00f6glicht zu h\u00f6ren um zu begreifen, um die Realit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks zu leben, was auf keinen Fall zu verwechseln ist mit der Realit\u00e4t \u201cunseres\u201c gegenw\u00e4rtigen Augenblicks, also unseren W\u00fcnschen und unserem Vergn\u00fcgen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Abgesehen von Sucht und Abh\u00e4ngigkeit gibt es auch eine Therapie, die das Epigenom modifiziert, indem sie Produkte der Natur in Form von gespeicherten Informationen und nicht in ihrer materiellen Form verwendet. Das Konzept beruht auf der Vorstellung, dass eine Substanz, die ein Symptom provoziert, dazu verwendet werden kann, um eben dieses Symptom zu behandeln, wenn dieses eine Krankheit ist. Aber in diesem Falle ist das provozierte Symptom nur eine Warnung, die die Zellen aussprechen, wenn sie einem neuen Umfeld ausgesetzt werden, das nicht mehr dieselbe Lekt\u00fcre des Genoms erm\u00f6glicht, wie sich das normalerweise vollzog. Indem n\u00e4mlich nur die gespeicherten Informationen dieser Substanz auf der Zellebene eingeschleust werden, wird die Epigenetik modifiziert, die dann keine M\u00f6glichkeit mehr hat, eine Warnung von sich zu geben, wenn dieses neue Umfeld wieder in Erscheinung tritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gleiche in der Unterschiedlichkeit akzeptieren, wie die Eizelle und das Spermium in ihrer Form unterschiedlich, aber in ihrer Funktion gleich sind; und gleichzeitig die Unterschiedlichkeit im Gleichen akzeptieren, gleich in der Gegenwart, aber unterschiedlich in Vergangenheit und Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Das zu akzeptieren w\u00fcrde bedeuten, Frieden auf Erden zu erm\u00f6glichen: das Gleiche akzeptieren, das menschliche Wesen in der Unterschiedlichkeit, was symbolisch in der Hautfarbe, der ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit, der Religion \u2026 zum Ausdruck kommt; und die Unterschiedlichkeit akzeptieren, Mann und Frau im Gleichen, im menschlichen Wesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Akzeptieren, dass man im gegenw\u00e4rtigen Augenblick NICHTS (Sandkorn) ist angesichts des GANZEN (Universum) im Absoluten. Aber zu akzeptieren, dass man Nichts ist, bedeutet nicht, nichts zu tun, ganz im Gegenteil, man muss tun, was man tun muss, und nicht, was man tun m\u00f6chte. Dazu helfen uns die Ereignisse, die unsere Existenz bereichern. Wenn wir akzeptieren, sie zu h\u00f6ren um sie zu begreifen und nicht um sie als Probleme anzusehen, die es zu l\u00f6sen gilt, dann erlauben sie uns, den Weg zu erahnen, den wir gehen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wiederherstellung einer Harmonie zwischen dem Physischen und dem Metaphysischen des menschlichen Wesens erm\u00f6glicht es, bestimmte Symptome zum Verschwinden zu bringen, vorausgesetzt&nbsp;&nbsp;dass keine schweren &nbsp;therapeutischen Eingriffe vorgenommen werden m\u00fcssen. Aber bei schweren Krankheiten, die auch mit richtig&nbsp; angewandten konventionellen Therapien nicht einged\u00e4mmt werden k\u00f6nnen, erm\u00f6glicht die Wiederherstellung der Harmonie, dass diese Therapien in ihrer Wirksamkeit eine \u00c4nderung erfahren und nun ihre Effizienz zur Geltung bringen k\u00f6nnen und so die Beschwerden der Patienten schnell lindern k\u00f6nnen. Dies kann ich immer wieder feststellen und diesbez\u00fcglich erscheint es mir auch von Interesse, leidenden Menschen durch einfache Ratschl\u00e4ge&nbsp; im Hinblick auf eine \u00c4nderung ihrer Einstellung helfen zu k\u00f6nnen, wenn es z.B. unm\u00f6glich ist, ihnen direkt durch eine photonische Harmonisierung mit dem von mir entwickelten Verfahren zu helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Astrophysik bereitet eine Unbekannte in der Welt der Forscher Probleme: Wie wird das Universum enden? Zum jetzigen Zeitpunkt stellen wir fest, dass sich das Universum best\u00e4ndig ausdehnt. Wird sich diese Ausdehnung zeitlich unbegrenzt fortsetzen oder wird es im Gegenteil zu einer Zusammenziehung bis hin zum sog. Big Crunch kommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir nochmals die Entwicklung der schwangeren uterinen Welt betrachten, dann stellen wir fest, dass der Uterus bis zum vierten Monat der Schwangerschaft ein offenes Universum ist, sich also in best\u00e4ndiger Ausdehnung befindet, aber ab dem vierten Monat kommt es zur Verschmelzung der beiden Schleimh\u00e4ute Dezidua parietalis und Dezidua capsularis, wodurch der Uterus zu einem geschlossenen Universum wird. Dies erm\u00f6glicht dem Uterus am Ende der Schwangerschaft, seinen ganzen Inhalt auszusto\u00dfen und sich in sich selbst zur\u00fcckzuziehen. Der vierte Monat entspricht also der halben Lebensspanne dieses Universums und augenblicklich befinden wir uns ebenfalls in der halben Lebensspanne unseres Universums.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Bedeutungsebene verwechseln wir \u00fcblicherweise die beiden Begriffe Existenz und Leben. Diese neue Sicht des Menschen zeigt uns, dass wir die Existenz mit dem Physischen verkn\u00fcpfen k\u00f6nnen, dessen letztliche Bestimmung der Tod ist. Das Leben ist jedoch an das Metaphysische gebunden, dessen weiterer Werdegang in die Geburt einer anderen Form des Physischen m\u00fcndet. Die Wiederauferstehung nach dem Tod ist also keine Utopie, da das Physische innig mit dem Metaphysischen verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Claude PIRO \u2013 April 2019<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dc<em>bersetzung:\u00a0<strong>Hermann Demharter<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit meiner Kindheit hat mich die unendliche Weite des Universums fasziniert, die man vor allem nachts wahrnimmt, wenn die Sterne funkeln. Daraus erwuchs mein Wunsch, die Geheimnisse des Universums zu ergr\u00fcnden und mich schlie\u00dflich f\u00fcr die Astrophysik zu interessieren. Nach einigen Jahren intensiver Besch\u00e4ftigung mit diesem Thema ergaben sich f\u00fcr mich folgende Erkenntnisse: Man kann zwar den Beginn des Universums in Form einer intensiven Lichtquelle bestimmen, die einem extrem kleinen Raum entspringt, aber je n\u00e4her man sich diesem Big Bang &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Vom Universum und vom Menschen  zu  Der Mensch ist das Universum. Eine neue Sicht des Menschen\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/vom-universum-und-vom-menschen-zu-der-mensch-ist-das-universum\/#more-18508\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Vom Universum und vom Menschen  zu  Der Mensch ist das Universum. Eine neue Sicht des Menschen\">Read More<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-18508","page","type-page","status-publish"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18508","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18508"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18508\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18591,"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18508\/revisions\/18591"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18508"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}