{"id":18556,"date":"2020-12-11T10:53:16","date_gmt":"2020-12-11T09:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/?page_id=18556"},"modified":"2020-12-15T17:25:16","modified_gmt":"2020-12-15T16:25:16","slug":"antwort-frage-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/antwort-frage-1\/","title":{"rendered":"Antwort Frage 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Problem mit dem Rauchen ist sowohl ganz einfach als auch kompliziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen rauchen aus dreierlei Gr\u00fcnden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>zum Vergn\u00fcgen<\/li><li>aus Gewohnheit<\/li><li>weil sie nikotins\u00fcchtig sind<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Die beiden ersten Gr\u00fcnde h\u00e4ngen von der Psyche eines jeden ab und wenn man sich von dieser Abh\u00e4ngigkeit frei machen will, dann hat man nicht mehr und nicht weniger als die Wahl, sich dieses Vergn\u00fcgen nicht mehr zu g\u00f6nnen oder mit dieser Gewohnheit zu brechen. Die Technik, die ich anwende und die ich RESFO genannt habe, wirkt in keinster Weise auf die Psyche, sondern allein auf zellul\u00e4rer Ebene und damit auf die k\u00f6rperliche Sucht an sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nikotinsucht beruht n\u00e4mlich auf einem Bed\u00fcrfnis der Zelle. Um funktionieren zu k\u00f6nnen und das zu produzieren, was sie produzieren muss, verf\u00fcgt die Zelle \u00fcber Gene, die, wenn sie stimuliert werden, der Zelle erm\u00f6glichen, eben das herzustellen, was zum Funktionieren des gesamten Organismus n\u00f6tig ist und zwar sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gene in unseren Zellen sind eben jene Gene, die sich im Laufe unserer genetischen Entwicklung zusammengefunden haben, eine Entwicklung, die bis zu den ersten Augenblicken des Universums zur\u00fcckreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Entwicklung eines menschlichen Wesens in utero haben wir schon weiter oben davon gesprochen, dass die erste Zelle, die aus der Vereinigung eines Spermiums und einer Eizelle entsteht, das genetische Erbe der Eltern enth\u00e4lt und genau dieses genetische Erbe an 3 Elemente weitergibt, n\u00e4mlich die Plazenta, die Nabelschnur und den F\u00f6tus. Diese 3 Elemente entwickeln sich jedoch zu 3 verschiedenen Strukturen, wobei man die Plazenta als physische Struktur, den F\u00f6tus als metaphysische Struktur und die Nabelschnur als zwischen den beiden befindliche Struktur betrachten kann. Die Nabelschnur ist gleichsam die Seele, die die beiden anderen Element verbindet und harmonisiert, indem sie das Gemeinsame der beiden bildet. Wenn der F\u00f6tus aus der uterinen Welt ausgesto\u00dfen wird und durch Informationen, die aus einer neuen, jenseitigen Welt kommen, stimuliert wird, dann verh\u00e4lt er sich so wie die erste Zelle in utero. Es entwickelt sich ein kleines physisches menschliches Wesen, Mann oder Frau, aber auch ein metaphysisches Element, das imstande ist, sich in einer anderen Welt zu entwickeln und zudem ein Element dazwischen, das das Gemeinsame der beiden Strukturen verk\u00f6rpert um die existentielle Zukunft des metaphysischen Elements zu erleichtern. Das intermedi\u00e4re Element muss deshalb \u00fcber ein aktives Genom im gro\u00dfen DNA-Molek\u00fcl verf\u00fcgen, das der programmierten Entwicklung des metaphysischen Elements gerecht wird. Wenn wir auf die graphische Darstellung \u201cGenom und Epigenom\u201c des Textes \u201cEine neue Sicht des Menschen\u201c zur\u00fcckkommen, dann muss das perfekte intermedi\u00e4re Element als aktive Gene Hh, Vh, Ah, Mh, Th, Ch haben, damit das metaphysische Element in eine andere Welt als X Mutation des Menschlichen zu XO&nbsp;&nbsp;geboren werden kann. Das kleine physische menschliche Wesen besitzt in seinen Zellen jedoch die von seinen menschlichen Eltern und damit der gesamten Erblinie des Universums ererbten Gene. Das intermedi\u00e4re Element ist jedoch notwendigerweise nicht perfekt, da es vererbt worden ist und deshalb hat es auch die spontane Erschaffung eines metaphysischen Elements nicht erm\u00f6glicht, das in einer anderen Welt existieren k\u00f6nnte als jener, in der es sich von neuem selbst wieder erschaffen hat. Die am st\u00e4rksten gest\u00f6rten ererbten Elemente sind die Elemente aus der Erblinie des Pflanzlichen, die der Erblinie des Menschlichen am n\u00e4chsten kommt. Anstatt auf der Entwicklungslinie ein Vh zu exprimieren, besteht sie aus Vv, Av, Mv, Tv oder Cv. Das Element Vh fehlt jedoch, was wir bei unseren Untersuchungen mit der RESFO feststellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In unserem Organismus geht aus dem Pflanzlichen das Ektoderm hervor, das \u00e4u\u00dfere Keimblatt des Embryos, aus dem sich die Epidermis und das Nervensystem entwickeln. Das Ektoderm ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Schutz- und Sensibilit\u00e4tsfunktion. Im Laufe der Entwicklung teilt sich das Ektoderm in zwei Gewebearten, n\u00e4mlich die Epidermis und das Neuroektoderm. Die Epidermis umfasst die Haut, die Augenlinse, die Hornhaut\u2026 Aus dem Neuroektoderm gehen das Nervensystem hervor und damit insbesondere das Gro\u00dfhirn, das Kleinhirn, das R\u00fcckenmark, die spinalen und sympathischen Ganglien, die Pigmentzellen, die viszeralen Knorpel und die Schleimh\u00e4ute. Es spielt deshalb eine sehr wichtige Rolle bei der Steuerung der Beziehungen zwischen einerseits den Elementen, aus denen wir bestehen, und andererseits zwischen uns selbst und der Au\u00dfenwelt. Das Ektoderm ist also das Symbol f\u00fcr alles, was mit Beziehungen zu tun hat, im Folgenden auch als Relationales bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der Natur ist das Pflanzliche ein wichtiges relationales Element f\u00fcr den Menschen, da er einerseits Sauerstoff braucht um existieren zu k\u00f6nnen und andererseits das f\u00fcr ihn giftige Kohlendioxid abgeben muss. Pflanzen wiederum brauchen f\u00fcr ihre Existenz Kohlendioxid und scheiden den f\u00fcr sie giftigen Sauerstoff wieder aus. Dieser relationale Aspekt zwischen der Menschen- und Pflanzenwelt ist also von gro\u00dfer Bedeutung. Das Relationale per se liefert uns n\u00e4mlich ein Gesetz der Existenz, das es zu respektieren gilt: verwerfen, was sch\u00e4dlich oder nutzlos ist, und behalten, was f\u00fcr unsere Existenz notwendig ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein nikotins\u00fcchtiger Raucher hat Beziehungsprobleme, da ihm die Funktion Vh fehlt. Diese Probleme hat er zun\u00e4chst mit sich selbst: Angst vor Einsamkeit, Mangel an&nbsp;<strong>Affektivem&nbsp;<\/strong>(Tv statt Vh), Mangel an Selbstvertrauen (Mv statt Vh), Mangel an Konzentrations- und spontanem Urteilsverm\u00f6gen (Cv statt Vh), Angst vor der Zukunft (Av statt Vh). Kurzum, das Problem des Rauchers beruht auf dem Mangel an aktivem Vh in seinen Genen und deshalb muss er Gene aus dem Pflanzlichen stimulieren, die aus der nicht humanisierten Erblinie stammen (Vv, Av, Mv, Tv oder Cv), um seine relationalen Probleme bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Der einfachste und offensichtlichste Weg f\u00fchrt zur Verwendung von Pflanzlichem, das in der Natur vorkommt, allerdings nicht in seiner stofflichen Form, damit die Zellen nicht die wirkliche Existenzform der verwendeten Pflanzen wahrnehmen. Es kommt hier n\u00e4mlich nur zu einer memoriellen Stimulierung eines vergangenen Zustandes, als das Relationale noch keine Probleme hatte. Wenn der nikotinabh\u00e4ngige Raucher mit dem Rauchen aufh\u00f6rt ohne ein aktives Vh-Gen&nbsp;<strong>wiederherzustellen<\/strong>, dann wird er andere Stimulantien pflanzlicher Art verwenden wie z.B. Alkohol, Mehl, Zucker \u2026, oder h\u00e4rtere Drogen pflanzlicher Art oder auch Medikamente mit Nikotinextrakten. In diesen F\u00e4llen wird das empfundene Leiden im Hinblick auf das Pflanzliche (Vv) weniger stark empfunden werden. Aber es wird&nbsp;&nbsp;dann in Bezug auf Av zum Ausdruck kommen, (Bed\u00fcrfnis anderen zu helfen, den Eindruck haben unentbehrlich zu sein) oder auf Mv (sich Sicherheit zu verschaffen durch materiellen Besitz oder durch spirituellen Glauben) oder Tv (\u00fcberbordender Affekt, Gewichtszunahme in der Vorstellung der \u201eMama\u201c) oder auf Cv (der Erweiterung des Relationellen bis hin zur Obsession, dem Drang dem Irrationalen zu widerstehen, ohne es aufgeben zu k\u00f6nnen).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Meist gen\u00fcgt eine RESFO-Behandlung um einem Raucher zu helfen, vorausgesetzt er akzeptiert, in Zukunft weder zum Vergn\u00fcgen noch aus Gewohnheit zu rauchen. Es gibt da den klassischen Fall, dass ein Raucher nach Monaten oder Jahren, nachdem er mit dem Rauchen aufgeh\u00f6rt hatte, wiederkommt, weil der dem Vergn\u00fcgen nicht widerstehen konnte, in einem vergn\u00fcglichen Augenblick, oftmals bei einer Familienfeier oder im Freundeskreis, eine Zigarette zu rauchen. Was das Gewohnheitsrauchen anbetrifft, so ist der Fall ganz einfach: die Gewohnheit ist ein Problem der Psyche. Die Psyche sucht nicht nach Nikotin sie versp\u00fcrt ein Bed\u00fcrfnis im Mund oder in den Fingern. Deshalb schaffen es manche Raucher, bestimmte Zigaretten loszuwerden, wenn sie stattdessen ein Holzst\u00e4bchen, ein Bonbon, eine Kaugummi etc. in den Mund nehmen. Aber diese Gegenst\u00e4nde sind Fremdk\u00f6rper, sie existieren nicht in unserem Organismus und unsere Psyche wird immer das Bed\u00fcrfnis versp\u00fcren danach zu suchen, weil sie einen Mangel empfindet. Wenn man jedoch jedes Mal, wenn man ein Bed\u00fcrfnis in den Fingern oder im Mund versp\u00fcrt, ein bisschen Wasser in den Mund nimmt und eine Zeitlang auch im Mund beh\u00e4lt, bevor man es hinunterschluckt oder ausspuckt, dann hat die Psyche eine Antwort bekommen und das reicht ihr dann. Da unser K\u00f6rper zu einem gro\u00dfen Teil aus Wasser besteht, ist Wasser kein Fremdk\u00f6rper in unserem Organismus und unsere Psyche sucht deshalb nach einigen Tagen nicht mehr weiter danach.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen nunmehr festhalten, dass die RESFO nicht das Rauchen an sich behandelt, sondern die Ursache, die einen zum Rauchen zwingt um weiterhin inmitten einer qualvollen Welt existieren zu k\u00f6nnen. Das gilt f\u00fcr die meisten Symptome, die nur Zeugen f\u00fcr unser Unwohlsein sind und sich in Form von Pathologien \u00e4u\u00dfern, von milden Formen bis hin zu solchen, die unsere Existenz in Gefahr bringen. Aber nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir eines Tages sterben, so wie die Plazenta in utero, um unserem metaphysischen Teil die Geburt in eine Welt zu erm\u00f6glichen, die sich von der uns bekannten unterscheidet, sei es auf derselben Erde oder in einer anderen Galaxie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Fragen<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Problem mit dem Rauchen ist sowohl ganz einfach als auch kompliziert. Die Menschen rauchen aus dreierlei Gr\u00fcnden: zum Vergn\u00fcgen aus Gewohnheit weil sie nikotins\u00fcchtig sind Die beiden ersten Gr\u00fcnde h\u00e4ngen von der Psyche eines jeden ab und wenn man sich von dieser Abh\u00e4ngigkeit frei machen will, dann hat man nicht mehr und nicht weniger als die Wahl, sich dieses Vergn\u00fcgen nicht mehr zu g\u00f6nnen oder mit dieser Gewohnheit zu brechen. 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