{"id":18571,"date":"2020-12-11T11:20:17","date_gmt":"2020-12-11T10:20:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/?page_id=18571"},"modified":"2020-12-11T11:30:12","modified_gmt":"2020-12-11T10:30:12","slug":"antwort-frage-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/antwort-frage-3\/","title":{"rendered":"Antwort Frage 4"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich kann nicht direkt darauf antworten, ob die \u00dcberlegung zutreffend ist, da hierzu erst das Ziel der RESFO und das Ziel der anderen Techniken genau definiert werden m\u00fcssen. Das Ziel der RESFO besteht darin, bei unserem Tod ein metaphy\u00adsisches Element freizusetzen, das in einer anderen Welt lebensf\u00e4hig ist, so wie das auch in der Welt eines schwangeren Uterus der Fall ist: Die Plazenta muss f\u00fcr sich eine Existenz akzeptieren, die es ihr bei ihrem Tod erm\u00f6glicht, einen F\u00f6tus freizusetzen, der in der ihn aufnehmenden Welt lebensf\u00e4hig sein kann. Die Existenz verl\u00e4uft von der Geburt an bis zum Tod dank des Funktionierens unserer Zellen, die durch die Aktivit\u00e4t unserer Gene bestimmt und kontrolliert wird. Diese Aktivit\u00e4t endet im Augenblick des Todes und f\u00fchrt zum Stillstand all unserer vitalen Funktionen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Neuen Sicht des Menschen, dem Kapitel, das den Fragen und Antworten vorausgeht, habe ich das Genom als die Gesamtheit des genetischen Materials eines Individuums oder einer Art definiert, das in seiner DNA codiert ist. Es handelt sich also um das gesamte Erbgut, das wie in einem Buch aufgeschrieben steht. Die Art und Weise dieses Buch zu lesen und damit den Bestandteilen der Zelle anzuweisen, das zu produzieren, was die organischen Funktionen in Gang setzt, h\u00e4ngt vom Epigenom ab. W\u00e4hrend die Gene in ihrer grundlegenden Beschaffenheit erhalten bleiben, ver\u00e4ndert das Epigenom deren Aktivit\u00e4t, um diese Aktivit\u00e4t verschieden zu machen von der, die sie h\u00e4tten exprimieren m\u00fcssen. Eine Behandlung nach der RESFO erm\u00f6glicht auf zellul\u00e4rer Ebene allm\u00e4hlich eine korrektes Lesens des Genoms, wobei dessen grundlegende Beschaffenheit gewahrt bleibt. Au\u00dferhalb der direkten Wirkung der RESFO ist es m\u00f6glich, auf das Epigenom einzuwirken, indem wir unsere Haltungen und unsere Denkweisen \u00e4ndern. Die Epigenetik ist ein neuer Wissenschaftszweig, der das Epigenom erforscht und damit die Mechanismen, die die Expression der Gene reversibel, transferierbar&nbsp;&nbsp;(bei der Zellteilung) und adaptiv modulieren, ohne deren Struktur zu ver\u00e4ndern. Sie offenbart, dass die aus unserer Erblinie stammenden Informationen und unser Lebensstil unsere Gene beeinflussen. Dieser neue Forschungszweig erteilt uns auch Ratschl\u00e4ge um unser Verhalten zu \u00e4ndern: sich ausgeglichen ern\u00e4hren (die Kalorienzufuhr reduzieren), sich bewegen (regelm\u00e4\u00dfig 30-40 Min. am Tag), den Stress bew\u00e4ltigen (durch Entspannung, Yoga, Qigong, Meditation, \u2026) und das Gl\u00fccksempfinden zu wahren (die 4 Gl\u00fcckshormone stimulieren um positive Gef\u00fchle zu kreieren). Ausgeglichene Ern\u00e4hrung und jedem Einzelnen angemessene k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung sind durchaus akzeptable Ratschl\u00e4ge.&nbsp;&nbsp;Aber es ist schwierig, den Stress zu bew\u00e4ltigen und das Gl\u00fccksempfinden zu wahren, ohne unsere Psyche ins Spiel zu bringen, die ja nur dadurch aktiv werden kann, indem sie sich auf die Vergangenheit oder eine imagin\u00e4re Zukunft bezieht. Die Psyche und damit nat\u00fcrlich auch unser Denken und F\u00fchlen erweisen sich so als der einziger Feind f\u00fcr unser Zellwissen.&nbsp;&nbsp;Letztere darf nur in der Realit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen funktionellen Augenblicks aktiv werden, den der Organismus in seiner Ganzheit teilt. Das kann man leicht anhand des folgenden Beispiels nachvollziehen: Wenn man z.B. Zucker isst, dann steigt der Blutzuckerspiegel an und die Pankreaszellen erhalten ein Signal der Zelle, d.h. des Genoms, um eine ausreichende Menge an Insulin zu produzieren, um den Blutzuckerspiegel wieder zu normalisieren. Man stelle sich nun vor, dass das Funktionieren der Pankreaszellen von unserer Psyche, unserem Denken, bestimmt w\u00fcrde. Das durch die S\u00fc\u00dfe des Zuckers ausgel\u00f6ste Gl\u00fccksempfinden w\u00fcrde die Gefahr eines Kontrollverlustes \u00fcber den Blutzuckerspiegel vergessen lassen und ein dadurch erh\u00f6hter Blutzuckerspiegel k\u00f6nnte dann fatale Folgen haben. Entsprechend w\u00fcrde auch in dem Falle, in dem die Psyche um die Gefahr eines erh\u00f6hten Blutzuckerspiegels w\u00fcsste, auf deren Anweisung hin pr\u00e4ventiv Insulin ausgesch\u00fcttet werden, und zwar noch bevor Zucker konsumiert w\u00fcrde, was dann wiederum zur Gefahr einer&nbsp;&nbsp;Unterzuckerung f\u00fchren w\u00fcrde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Medizin ist sicherlich nicht in der Lage hier entsprechende Ratschl\u00e4ge zu erteilen, da sie keinerlei Kenntnis vom metaphysischen Teil unseres Wesens hat, der unser Zellwissen zwingt, in der Realit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks aktiv zu werden um eine vollst\u00e4ndige funktionale Harmonie zu gew\u00e4hrleisten, die die Globalit\u00e4t unseres Wesens in seinem physischen und seinem metaphysischen Teil umfasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Da das Epigenom vom Ablauf unserer Existenz abh\u00e4ngt, sind wir gut beraten, das zu respektieren, was uns \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht hat, erschaffen zu werden. Nat\u00fcrlich ist es schwierig, uns des urspr\u00fcnglichen Zustandes unserer Existenz bewusst zu werden, so k\u00f6nnen wir uns aber doch darauf beziehen, was in einer Welt, die uns vorausging, n\u00f6tig war um unsere Geburt in unsere gegenw\u00e4rtige Welt&nbsp;&nbsp;zu erm\u00f6glichen. Damit die Eizelle und das Spermium die erste Zelle erzeugen k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Eizelle und das Spermium sich akzeptieren und einen gegenw\u00e4rtigen Augenblick herbeif\u00fchren, d.h. dass sie ihre Unterschiede (Vergangenheit und Zukunft) akzeptieren, aber gleichzeitig m\u00fcssen sie ihre gemeinsame Funktion akzeptieren, da es sich um zwei gleichwertige Gameten handelt, der eine weiblich, der andere m\u00e4nnlich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann folglich jetzt antworten, dass die Haltung, die angesichts der Verantwortung f\u00fcr das unsere Gene st\u00f6rende Epigenom\u00a0\u00a0einnehmen m\u00fcssen, die Aus\u00fcbung der RESFO in dem in der Frage angef\u00fchrten Umfeld nicht erlaubt, da die Aus\u00fcbung der RESFO erfordert NICHTS zu sein auf der Ebene der Psyche. Das geschilderte Umfeld bietet jedoch Praktiken an, die es erfordern mehr als NICHTS zu sein, ja sogar ALLES, das Beste, und damit wird die Realit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks nicht respektiert.Die Verschiedenheit zu akzeptieren, ohne dass es eine \u00c4hnlichkeit gibt, ist so sch\u00e4dlich wie eine \u00c4hnlichkeit zu akzeptieren, ohne dass eine Verschiedenheit gibt. Damit ein Paar, sei es materiell oder immateriell, harmonisch funktionieren kann, muss es jene Haltung respektieren, die uns die RESFO vorgibt. Nehmen wir das Bild eines Paares, die Pedale eines Fahrrades z. B.: die Pedale haben eine \u00c4hnlichkeit in der Form, aber eine Verschiedenheit in der Anordnung, was die Erzeugung eines dritten Elements erm\u00f6glicht, also z.B. eine Funktion, die die Herstellung von Elektrizit\u00e4t erm\u00f6glicht. Das erlaubt mir, Ihnen eine oder mehrere \u00dcberlegungen zu er\u00f6ffnen, wie wichtig es ist, eine Menge\u00a0\u00a0nicht mit einem wirklichen Paar zu verwechseln, um herauszufinden, ob man ihnen den Status einer Funktion zugestehen kann.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.drpiro.net\/de\/fragen-und-antworten\/\">Zur\u00fcck zu den Fragen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich kann nicht direkt darauf antworten, ob die \u00dcberlegung zutreffend ist, da hierzu erst das Ziel der RESFO und das Ziel der anderen Techniken genau definiert werden m\u00fcssen. 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