Antwort Frage 2

Meine Antwort kann nur entsprechend der ersten Sätze meiner Webseite ausfallen, in der Annahme, dass sie auch gelesen wurden um zu verstehen und nicht um zu antworten: „Wenn wir annehmen, dass unsere Existenz einen Sinn hätte, nämlich eine bestimmte Funktion im Hinblick auf eine Programmierung zu erfüllen, die unsere Geburt erst ermöglicht hat und die uns Stück für Stück in einer langen Kette von Erbinformationen weitergegeben worden ist, die bis zu den ersten Augenblicken des Universums zurückreicht, unserem einzigen und wahren Elternteil, dann wäre die Gesundheit eng damit verbunden, dass wir den Sinn dieser Existenz respektieren. 

Wenn wir versuchen losgelöst von dieser Programmierung zu leben, also unseren Wünschen und unserem Willen folgend, oder wenn die Angst vor dem Unbekannten (die Zukunft der Programmierung) uns lähmt wegen des Verlustes des beruhigend Vertrauten (die schon gelebte Vergangenheit) und uns zudem daran hindert, die Programmierung des Universums zu respektieren, dann wäre die Gesundheit in Mitleidenschaft gezogen. Einzig und allein das Universum ist in der Lage, uns auf den Weg zurückzuführen, der es uns ermöglicht, seine Programmierung zu respektieren.  Deshalb müssen wir die Ereignisse und Einschränkungen, die das Universum erzeugt um uns zu helfen, akzeptieren. Der Zufall existiert nicht. Dem Universum steht nur dieses einzige Mittel zur Verfügung um uns zu informieren und uns zu ermöglichen, dass wir uns ändern, vorausgesetzt, dass wir willens sind zu hören um zu verstehen und nicht um zu antworten.

Wenn die Programmierung des Universums notwendigerweise – so wie das im Uterus einer schwangeren Frau der Fall ist – den Tod eines Elementes (der Plazenta) voraussetzt, um die Geburt eines mit ihm verbundenen Elementes (dem Fötus) zu ermöglichen, dann wäre der Tod in einer anderen Welt nützlich. Und damit hätten wir eine gänzlich andere und neuartige Definition von Gesundheit, die die Akzeptanz des Todes mit einschließt.“

Die Tatsache, dass sich Covid 19 auf die Gesundheit des Menschen auswirkt, bedeutet, dass der Mensch die Programmierung des Universums nicht respektiert. Covid 19 ist ein einfaches Virus und nichts weiter als ein Ereignis, das eine Einstellung nachdrücklich betont, die der Mensch akzeptieren muss zu verlieren und NICHT MEHR DAS ZU TUN, WAS ER TUN WILL, SONDERN DAS, WAS ER TUN MUSS.

Unsere Existenz symbolisiert die Gegenwart, da wir das Ergebnis der Vereinigung von Informationen sind, die einerseits aus der Vergangenheit (Eizelle) und andererseits aus der Zukunft (Spermium) stammen. Die Gegenwart ist das, was zwei unterschiedlichen Elementen, die jedoch von derselben Wesensart sind, gemeinsam ist (Zeit: Vergangenheit und Zukunft; Raum: Inneres und Äußeres bzw. Physisches und Metaphysisches…). 

DIE Gegenwart ist nicht UNSERE Gegenwart: unsere Gegenwart ist das Gemeinsame zwischen unserem Ego, das die Rolle des Beobachters einnimmt um eine Wahl treffen zu können, und unserem Ich, das sich in den Spuren unseres Egos bildet um dessen Wahl zu verwirklichen. Das führt dazu, dass unsere Gegenwart uns dazu verleitet, das zu tun, was wir tun wollen und nicht das, was wir tun müssen, wobei Letzteres nicht mehr mit einer Wahl zu tun hat, sondern mit einer Verpflichtung. 

Die Gegenwart ist diese Pandemie, die sich auf die Menschen auf der ganzen Welt auswirkt, die ihre Gegenwart leben. Zu wissen, ob man die Gegenwart oder unsere Gegenwart lebt, ist in der Tat schwierig. Jeder von uns kann den Virus in sich tragen und seinen Nachbarn anstecken.  Damit diese Pandemie aufhört, ist es nötig, dass jeder akzeptiert, seinen Nachbarn nicht zu kontaminieren. Die einzige sinnvolle Lösung besteht darin, eine Maske zu tragen, wenn man Kontakt zu anderen Menschen hat. Die Maske hat nicht den Zweck denjenigen zu schützen, der sie trägt, sondern denjenigen, der sich in unserem unmittelbaren Umfeld befindet. Genauso wenig wie wir es nicht akzeptieren können daran zu erkranken oder gar zu sterben, so dürfen wir auch nicht akzeptieren, gefährdete Menschen anzustecken. Das wäre nämlich ein regelrechter  Mord mit Vorsatz, der den Tod verdienen würde, wenn die Justiz bereit wäre, ihre Arbeit richtig zu machen. Für mich führt jede Tat mit Vorsatz mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zur Wiederholungstat und unsere Pflicht zur Prävention macht es notwendig, wirksame und deutliche Maßnahmen zu ergreifen, damit es nicht zur Wiederholungstat kommt.

Die Maske mag zwar beschwerlich sein, aber haben wir das Recht all das abzulehnen, was uns unbequem erscheint? 

Eine Maske hindert uns daran, frei zu atmen und manche Menschen meinen, dass es für unsere Gesundheit  unabdingbar sei, gut atmen zu können. Aber um unsere Existenz zu sichern haben wir auch ein zwingendes Bedürfnis gut trinken zu können. Wenn jedoch das uns zu Verfügung stehende Wasser vergiftet ist, ist es dann nicht vernünftiger solange darauf zu verzichten, bis man trinkbares Wasser gefunden hat. Wenn alle Menschen das Tragen einer Maske und die weiteren Schutzmaßnahmen akzeptieren würden, dann könnte sich  das Virus nicht mehr verbreiten und würde schnell verschwinden. Dann würde es sich auch erübrigen, Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln, die nur die Pharmaindustrie und ihre Führungsebene bereichern. Das wäre viel wirksamer als Petitionen zu verfassen und zu Demonstrationen aufzurufen, deren Forderungen man nie wird umsetzen können. Ich weiß, dass meine Antwort vielen nicht gefallen wird, selbst wenn sie meine Kurse besucht und sich inhaltlich ganz damit identifiziert haben. Ideen zuzuhören bereitet unserem Ego Vergnügen, wenn man sie jedoch im Leben umsetzen muss, dann missfällt das unserem Ich.

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